| wanderreiten-schraeder | ||
| Wanderreitschule | Wolfgang Schräder * Dorfstr.18 * 37318 ASBACH |
Wanderreiten |
|
|
||
| Urlaub | Urlaub m eig.Pferd | Anfahrt | |||
| Links | NASOe.V. | Impressum | |||
|
|
|||||
und
bei NASO
Der "Verein für naturnahe Sozialarbeit (NASO) e.V." den wir unterstützen,führt in seinem Kursprogramm auch Angebote mit Pferden. Hier
können z.B. Gruppen, die Pferde in der pädagogischen
Arbeit einsetzen wollen, Termine für Kurse absprechen. |
Am
Beispiel "Projektwoche für Schulen",
ein Auszug aus den Webseiten von
Naso e.V. :
Mehr als Reiten lernen
REITEN LERNEN -
EINE GEEIGNETE MASSNAHME Wir nutzen seit Jahren das Medium Pferd in der sozialpädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Es bietet mit seinen artspezifischen Verhaltensweisen einen hohen Aufforderungscharakter, der es für Kinder und Jugendliche als Beziehungspartner interessant macht. Die Erfahrung, daß dieses eindrucksvoll große Tier warm und weich ist und sich dem Menschen ausdrücklich zuwenden kann, spornt zur Bewältigung anfänglicher Ängste an. Pferde haben ein differenziertes Sozialleben untereinander und teilen sich mit unmißverständlichen Körpersignalen mit. Auch können sie die Gemütsverfassung von Menschen (oft früher als sie selbst) wahrnehmen. Die Deutlichkeit ihrer Reaktionen gibt den Kindern und Jugendlichen die Chance, über Erkennen von Ursache und Wirkung
das eigene Verhalten zu reflektieren und gegebenenfalls zu korrigieren. Pferde reagieren bspw. auf aggressives Verhalten mit Rückzug und sind nicht mehr zur Kooperation bereit. Zu zaghaftes Verhalten wiederum wird respektloses Verhalten bewirken; das Pferd kann den Menschen nicht als ranghöheres Wesen anerkennen. Eine Interaktion mit Pferden bedeutet für Kinder und Jugendliche daher, die Signale der Pferde verstehen und (wieder) genau hinschauen zu lernen, und zwar gleichermaßen auf sich selbst als auch auf die Verfassung des Pferdes; für uns der - auch aus Sicherheitsgründen - unverzichtbare erste Schritt zum Reiten lernen.
Fähigkeiten wie, Wahrnehmung, Einfühlungsvermögen, Selbstgefühl, Authentizität und auch soziale Kompetenz werden geschult. Mit unserer Arbeitsweise versuchen wir, diese Effekte noch hervorzuheben. Unser Angebot kann so nicht nur den persönlichen Handlungsspielraum der Schülerinnen und Schüler erweitern, sondern auch ihre Bereitschaft zur Kooperation und einen gewaltfreien Umang miteinander fördern.
UNSERE ARBEITSWEISE In einer Woche reiten lernen? Unmöglich. Das hören wir oft. In der Tat kann man ineiner solch kurzen Zeit nicht reiten lernen. Wir wollen die Teilnehmer/-innen aber dazu befähigen, einen längeren Ritt im Gelände genießen zu können. Erreichbar wird dies durch die Reitlernmethode von Ursula Bruns (Reiterin) und Ingeborg Behr (Pädagogin). Schwerpunkte sind, möglichst schnell, möglichst sicher ans Pferd, aufs Pferd und ins Gelände zu kommen. In Anlehnung an diese Methode versuchen wir unter Verwendung verschiedener Hilfsmittel (z.B. Holzpferd) Anfänger/innen alle unnötigen Erschwernisse abzunehmen und ihnen so eine Konzentration auf das Wesentliche zu ermöglichen. Vor dem Reiten aber steht die schrittweise Annäherung ans Pferd: Angst abbauende und Vertrauen fördernde Übungen und die Wissensvermittlung über Verhaltensweisen, Pflege, Haltung des Pferdes und sicheren Umgang mit dem Pferd bestimmen die Einstiegsphase. Für Kinder/Jugendliche haben wir die Vorgehensweise auf deren Bedürfnisse abgestimmt. Spielerische Elemente und eine direkte praktische Umsetzung theoretischer Inhalte sorgen für einen leichteren Zugang mit der Möglichkeit zu ständigen kleinen Erfolgserlebnissen.
Lernen durch Erleben steht im
Vordergrund; die erfahrungsgemäß zahlreichen Nachfragen
ermöglichen theoretische Wissensvermittlung, wo
sie notwendig ist. Alle Lernschritte
an und auf dem Pferd werden zuerst gezeigt und dann von
den Kindern und Jugendlichen selbst nachvollzogen. Dabei
arbeiten sie zunächst in Paaren an einer Aufgabe, z.B.
Putzen oder Satteln eines Pferdes. Die gegenseitige Hilfe
trägt auch dazu bei, anfängliche Ängste zu
bewältigen. Wachsendes Selbstvertrauen nicht nur im
Umgang mit dem Pferd und eine ausbaufähige Grundlage
reiterlicher Fähigkeiten hoffen wir neben den
beschriebenen Effekten des Mediums Pferd so fördern zu
können. Und am Ende steht der Ritt in die
nähere Umgebung als gemeinsames Erlebnis!
WANDERREITEN ALS ERLEBNISPÄDAGOGISCHE MASSNAHME Mit "ihrem" Pferd unterwegs zu sein bedeutet für die Kinder und Jugendlichen einen intensiven Kontakt zum Pferd mit den bereits angesprochenen Wirkungsweisen. Hinzu kommt weiteres: das Pferd muß versorgt werden und ist dabei auf Hilfe angewiesen. Sein Wohlbefinden rückt in den Vordergrund, denn es muß seine Reiterin/seinen Reiter weiter tragen können. Ebenso bekommen Respekt und Achtung vor der Natur einen anderen Stellenwert als im Alltag der Kinder und Jugendlichen. Jeder/jede Einzelne und auch die Gruppe muß sich den von der Natur, dem Wetter und den Geländebegebenheiten vorgegebenen Bedingungen stellen und sich damit gegebenenfalls auch auseinandersetzen. Unvorhergesehenes kann jederzeit passieren. Es werden selten gewordene Ansprüche an die Reitenden gestellt, Improvisationsfähigkeit, Instinkte und Durchhaltevermögen sind bspw. gefragt. Die Gruppenmitglieder erfahren unmittelbar die Wirkung von Zusammenarbeit, wenn auch mal schwierigere Situationen nur gemeinsam erfolgreich bewältigt werden konnten. Der Wanderritt wird durch diese Erlebnis(spiel)räume nicht nur zu einem spannenden Abenteuer, sondern fördert ausdrücklich auch den Gruppenzusammenhalt. Schon ein Tagesritt stellt an die Kinder und Jugendlichen die typischen Anforderungen eines Wanderrittes. Denn auch ein Tages-Wanderritt ist kein Spazierritt, sondern Überlandreiten über eine weitere Strecke mit einem gemeinsamen, festgelegten Ziel. (Für Gruppen, die bereits einen Grundkurs gemacht haben, bietet sich nach Absprache und unter bestimmten Bedingungen die Möglichkeit, auch einen Ritt mit Übernachtungen unterwegs zu machen).
UNTERBRINGUNG, PREISE UND KLEIDUNG max. Gruppengröße: Kurspreis:
Montag
nachmittag Anreise und erste Einweisungen, Dienstag und
Mittwoch Einführungskurs, Donnerstag Ausritte, Freitag
Abreise Die
Gruppen verpflegen sich selbst: Bei Gruppen bis maximal 10 Personen incl. Betreuer/innen ist nach vorheriger Absprache und gegen Aufpreis (2,60 € pro Tag und Teilnehmer/in) auch die Unterbringung in unserer Ferienwohnung möglich.
Eine der Jahreszeit entsprechende Kleidung, Stiefel oder Wanderschuhe (zur Not auch Turnschuhe), Taschenlampe, Schlafsack und Unterlage sind von jedem/jeder Teilnehmer/in mitzubringen.
|
|
|
|
|
| Tel: 036087 - 90064 + Satteltasche: 0171 - 548 16 11 Fax: 036087 - 98515 |
| mail: wanderreiten-schraeder@t-online.de |